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Herzlich willkommen auf der Homepage des Männerchor 1840 e.V. Grenzach. Wir laden Sie ein sich über den traditionsreichsten Verein der Gemeinde Grenzach-Wyhlen zu informieren.

Unser Chor im September 2011

Singgemeinschaft Grenzach-Wyhlen im Juni 2017
Singgemeinschaft Grenzach-Wyhlen im November 2021           (Foto Heinz Vollmar)

Proben

Sangesinteressierte sind herzlich eingeladen zum Reinschnuppern in eine Singstunde zu kommen.


Presseberichte zur Jahresfeier

10.12.2023
von Willi Vogl
Sänger auf musikalischer Reise durch Italien



Die Singgemeinschaft Grenzach-Whlen mit Dirigent Florian Metz bei der Jahresfeier  Foto: Willi Vogl

Gleich mehrere Chöre begeistern bei der Jahresfeier. Mit einem Durchschnittsalter von 80 Jahren ist bei der Singgemeinschaft die Nachwuchsgewinnung das oberste Gebot der Stunde.

Der Männerchor Grenzach 1840 und Gesangverein „Frohsinn“ Wyhlen 1844 fusionierten 2014 zur Singgemeinschaft Grenzach-Wyhlen und diese war im Haus der Begegnung Gastgeber einer konzertanten Jahresfeier mit mehreren Chören der Region.

Für Geselligkeit und Freude

Wie auf der Internetseite des Vereins zu lesen ist, geht es den sangesfreudigen Herren neben dem wöchentlichen Gesangstraining um die gesundheitsförderlichen Nebenwirkungen der Musik wie Stressabbau, Freundschaft, Geselligkeit und vor allem um Lebensfreude. Dies wurde auch mit dem gleichnamigen Titel von Walter Hart zur Eröffnung der Jahresfeier deutlich. „Sie sehen ja, es stehen nur ältere Herren auf der Bühne, die meisten mit Hörgeräten, damit sie mitbekommen, wenn ihr Einsatz ist“, stellte Vorsitzender Alfred Ries in seiner Begrüßung humorvoll fest.

Nachwuchs gesucht

Der ernste Hintergrund dieser Feststellung ist das chorische Durchschnittsalter von etwa 80 Jahren. Nachwuchsgewinnung ist das Gebot der Stunde. Das dies nicht an einer vermutlich notwendig ebenfalls einhergehenden Verjüngung des Repertoires scheitern müsste, bewies die Agilität und stilistische Vielseitigkeit seines Dirigenten Florian Metz, der neben der Singgemeinschaft an diesem Abend auch den Frauenchor Grenzach-Wyhlen, den Gospeltrain Grenzach-Wyhlen und LaChör Lörrach leitete und überdies als motivierender Pianist und launig informativer Moderator für Kurzweil sorgte. Als weitere einfühlsame und hellwach agierende Unterstützung am Klavier sorgte Brigitte Schnabel für eine allzeit zuverlässige harmonische Orientierung.

Ein strahlender Tenor

Die Singgemeinschaft schlüpfte mit dem Volkslied Santa Lucia in die Rolle italienischer Gondelsänger, präsentierte einen chorischen Gaumenschmaus von Giaccino Rossini und steuerte aus der Feder des Dirigenten die anheimelnde Vertonung eines Textes von Friedrich Nietzsche bei. Mit strahlendem Tenor setzte Gastsänger André Schann die musikalische Italienreise fort und zelebrierte das Gondellied aus der Operette „Nacht in Venedig“ von Johann Strauss. Mit Arturo Puccis „Lolita“ und Cesare Andrea Pixios Originalfassung von „Mamma“ – bekannt geworden durch den Kinderstar Heintje in den 1970er Jahren – ging dann sogar im schmuddelig-kalten Grenzach die Sonne Italiens auf.

Pop und Romantik

Der Frauenchor Grenzach-Wyhlen brachte sich mit einem bunten Programm von Mendelssohn’scher Romantik über eine schottische Volksweise bis hin zu den internationalen Popsongs „Rivers of Babylon“ und den von Nancy und Frank Sinatra einst gesungenen „Something stupid“ – in der deutschen Fassung „Was kann ich denn dafür“ – engagiert und humorvoll ein.

Nach der Ehrung verdienter langjähriger Chormitglieder sorgte die Kombination aus dem Gospeltrain Grenzach-Wyhlen und LaChör Lörrach, den Sängern des Lörracher Landratsamtes, für eine pfiffige und körperbetonte Gesangsdarbietung. Das Publikum freute sich über bekannte Gospels wie „Soon and very soon“ oder „I will follow him“.

Thematisch passend zum hohen Alter der Singgemeinschaft kam noch einmal Frank Sinatras „My way“ sowie Udo Jürgens „Mit 66 Jahren“ zu Gehör, bevor sich mit Lorenz Meierhofers besinnlichen „Neigen sich die Stunden“ vom Gesamtchor dargeboten auch die frohe Jahresfeier zum Ende neigte.


Rolf Meierfels singt seit 1958

Willi Vogl